Howard Arman

Vielseitigkeit zeichnet den international renommierten Dirigenten, Chorleiter und Komponisten Howard Arman aus – und ist zugleich sein zentrales musikalisches Anliegen. In sämtlichen Epochen, Genres und Darbietungsformen der klassischen Musik hat er sich profiliert: vom historisch informierten Barockkonzert über Chorsymphonik und Oper bis hin zu Jazzprogrammen.  
Seit der Saison 206/27 ist er Künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chors und Bach-Orchesters.

Am Trinity College of Music in London ausgebildet, weitete Howard Arman seinen Wirkungskreis frühzeitig auf Europa aus. In Deutschland gastierte er regelmäßig bei den Chören des NDR, SWR und des RIAS Berlin. Eine längerfristige Zusammenarbeit verband ihn mit dem Salzburger Bachchor, dem MDR Rundfunkchor Leipzig und dem Chor des Bayerischen Rundfunks. Arman ist Ehrendirigent des Mitteldeutschen Rundfunks.


Howard Arman war Generalmusikdirektor in Altenburg-Gera, Musikdirektor des Luzerner Theaters und Erster Gastdirigent am Gärtnerplatztheater in München. Als Gastdirigent etablierte er sich bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival sowie an führenden Opernhäusern in Europa, Amerika und Asien.


Howard Arman ist auch als Komponist und Herausgeber barocker und klassischer Musik international anerkannt. Seine eigenen Werke umfassen Musik für Konzertsaal und Bühne; seine vielbeachtete Vervollständigung von Mozarts Requiem erschien 2024 beim Carus Verlag.

Für seine Arbeit wurde Howard Arman vielfach ausgezeichnet: Zuletzt erhielt er den International Classical Music Award für seine Einspielung von Caplets Le Miroir de Jésus mit dem Bayerischen Rundfunk. Darüber hinaus wurde er mit dem Händelpreis der Internationalen Händelfestspiele Halle sowie mit dem Stadtsiegel der Stadt Salzburg geehrt.

Johannes Lamprecht

Assistenz – Johannes Lamprecht, geboren 1998 in Koblenz, zählt zu den besonders verheißungsvollen Künstlern seiner Generation.
 Als Organist gastiert er an bedeutenden Konzertstätten wie am Konzerthaus Berlin und am Bremer Dom. Besonders beschäftigt er sich mit Musik vom 19. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Avantgarde, vor allem mit dem Orgelwerk Max Regers und Olivier Messiaens. Er studierte als Jungstudent an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz bei Margareta Hürholz und seit 2017 bei Bernard Haas an der Musikhochschule München. Seit Beginn seines Kirchenmusikstudiums widmet er sich zunehmend auch der Chorleitung. Als Träger des 1. Preises beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb spielte er seine Transkription von Johann Strauß‘ Fledermaus Ouvertüre zusammen mit Werken von Mendelssohn und Reger für eine CD-Produktion ein. Seit 2022 ist Johannes Lamprecht als Assistent beim Münchener Bach-Chor tätig. Müsste er drei Werke nennen, die für ihn richtungsweisend waren, wären dies Bachs Johannespassion, The Armed Man von Karl Jenkins und der Lobgesang von Felix Mendelssohn-Bartholdy.