Johanna Soller

 

Johanna Soller macht sich als Dirigentin wie als Organistin und Cembalistin gleichermaßen einen Namen.
2018 wird die junge Musikerin am Theater an der Wien mit dem Freiburger Barockorchester debütieren. Sie musiziert regelmäßig mit namhaften Ensembles der Alten Musik wie der Hofkapelle München und gastierte bei Festivals wie den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, den Thüringer Bachwochen, den Audi-Sommerkonzerten Ingolstadt, sowie Internationalen Orgelkonzertreihen u.a. in den Kathedralen von Riga und Passau.
Johanna Soller ist Künstlerische Leiterin des von ihr gegründeten Vocalconsort München. Mit diesem Ensemble spezialisiert sie sich vor dem Hintergrund der Historischen Aufführungspraxis auf die Chorliteratur des 17. und 18. Jahrhunderts. Als Musikalische Assistentin arbeitete sie eng mit Kristin von der Goltz und Laurence Cummings zusammen. Seit 2014 ist sie Assistentin beim Münchener Bachchor.
2016 wurde Johanna Soller als Organistin an die renommierte Stadtpfarrkirche St.Peter in München berufen. Daneben wirkt sie als Lehrbeauftragte im Fach Generalbass am Institut für Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Geboren 1989 erhielt sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie die Fächer Chordirigieren, Orgel, Historische Aufführungspraxis/ Cembalo und Kirchenmusik studierte und sämtlich mit Auszeichnung abschloss. Zu ihren Lehrern zählen Christine Schornsheim, Michael Gläser, Edgar Krapp und Bernhard Haas. Wichtige Impulse erhielt sie zudem von Hans-Christoph Rademann, Pierre Hantaï und Jean Guillou.
Sie war Preisträgerin und Stipendiatin nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter des Internationalen Musikwettbewerbs Prager Frühling und des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde gefördert in der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler und bei Yehudi Menuhin.Live Music Now.
Als Chordirigentin wird sie regelmäßig für Einstudierungen engagiert. Sie dirigierte u.a. die Gaechinger Cantorey, den Kammerchor Stuttgart, das Bach Collegium Stuttgart, das Barockorchester La Banda und die Münchner Symphoniker.